Seminarprogramm 2017
Mitteilungsblatt September 2016
Mitteilungsblatt Juni 2016
Verwaltungsbericht 2014

Empfehlung: Jetzt den Stammdatenabruf 2017 durchführen!

Hinweise der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

Die Unfallversicherungsträger empfehlen, den Stammdatenabruf für das Meldejahr 2017 jetzt durchzuführen. Er ist die Grundlage für die Erstellung des digitalen Lohnnachweises.

Je frühzeitiger die Stammdaten abgerufen werden, desto einfacher ist die Meldung des digitalen Lohnnachweises im Folgejahr. Der Stammdatendienst im UV-Meldeverfahren sieht vor, dass Arbeitgeber bzw. deren Dienstleister die Entgeltabrechnung am Anfang eines Jahres auf die Abgabe des digitalen Lohnnachweises vorbereiten.

Verkehrserziehungsprojekt: Bin gleich da

Auftaktveranstaltung des Verkehrserziehungsprojektes „Bin gleich da“ am 07.03.2017 in Nauen - ein Gemeinschaftsprojekt der Unfallkasse Brandenburg und der Traumschüff e.G. - mit freundlicher Unterstützung des Theaters am Rand, der Feuerwehr Berlin, der Freiweilligen Feuerwehr Nauen und des Vereins Leben ohne Dich e.V.

Als es mitten in der Nacht an der Tür klingelt und die Polizei die Worte „Sind Sie die Eltern von Melanie?“ ausspricht, ändert sich mit einem Schlag nicht nur das Leben von Melanies Eltern. Das Live Hörspiel “Bin gleich da“ beschreibt mitreißend und trotzdem einfühlsam den tragischen Unfalltod von Melanie.

Landesrahmenvereinbarung zum Präventionsgesetz unterzeichnet: Gesundheitsförderung ausbauen

Krankheiten vermeiden, bevor sie entstehen. Das ist das Ziel des bundesweiten Präventionsgesetzes. Zu dessen Umsetzung im Land Brandenburg unterzeichneten Gesundheitsministerin Diana Golze und Vertreterinnen und Vertreter der gesetzlichen Krankenkassen sowie der Renten- und Unfallversicherung jetzt eine Landesrahmenvereinbarung. Golze erklärte dazu heute in Potsdam: „Mit der Rahmenvereinbarung werden wir gemeinsam die Prävention und Gesundheitsförderung in Brandenburg deutlich verbessern. Mir ist dabei besonders wichtig, dass alle Menschen, unabhängig vom Alter, Geschlecht und Einkommen, die gleichen Chancen bekommen, gesund aufwachsen, leben, arbeiten und alt werden zu können.“

Das Bundesgesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (kurz: Präventionsgesetz) trat am 25. Juli 2015 in Kraft. Kern ist die nationale Präventionsstrategie, mit der die Gesundheitsförderung direkt im Lebensumfeld der Menschen aller Altersgruppen, insbesondere in den Kommunen, in Kitas, Schulen, in Betrieben und in Pflegeeinrichtungen, gestärkt werden soll.

Wichtig für Arbeitgeber: Stammdatenabgleich zur Unfallversicherung baldmöglichst durchführen – Digitaler Lohnnachweis erfolgreich gestartet

Unternehmen mit Beschäftigten müssen in diesem Jahr erstmals einen digitalen Lohnnachweis für das vergangene Jahr abgeben. Nach einer zweijährigen Übergangsphase soll das neue Verfahren den bisher auf Papier oder via Extranet übermittelten Lohnnachweis ersetzen. Auf der Grundlage des Lohnnachweises errechnet die Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse den Beitrag.

Modellprojekt Schulgesundheitsfachkräfte in Brandenburg offiziell begonnen

In einigen Ländern Europas gibt es Krankenpflegekräfte an öffentlichen Schulen – zum Teil mit Jahrzehnte langer Tradition. Deutschland gehört bislang nicht dazu. Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), Martin Wilke, eröffnete heute mit einem Grußwort die Auftaktveranstaltung für das Modellprojekt „Schulgesundheitsfachkräfte an öffentlichen Schulen im Land Brandenburg“. Damit ist ein Anfang gemacht, um ein schulnahes Angebot der gesundheitlichen Versorgung zu erproben. Seit Beginn des 2. Schulhalbjahres 2016/17 sind nun zehn Schulgesundheitsfachkräfte an 20 Schulen in Brandenburg im Einsatz. Sie werden in den kommenden zwei Jahren Erste Hilfe bei Verletzungen leisten, aber auch präventiv in der Gesundheitsvorsorge wirken oder bei chronischen Erkrankungen Eltern und Lehrerschaft unterstützen. Insgesamt betreuen sie mehr als 7000 Schülerinnen und Schüler in Landkreisen und kreisfreien Städten.

Größter deutscher Medienpreis im Bereich Behindertensport:

15 Nominierte beim German Paralympic Media Award – wenn inklusiver Sport und Journalismus aufeinandertreffen

Bereits zum 17. Mal verleiht die DGUV in diesem Jahr den German Paralympic Media Award. Sport – egal ob von Menschen mit oder ohne Behinderung – ist spannend und macht Spaß. Trotzdem bekommt der Behindertensport oft nur dann Aufmerksamkeit, wenn Anlässe wie die Paralympics anstehen. Der Media Award will den Blick weiten: Nicht nur der Spitzensport zählt, Behindertensport ist bunt und vielfältig. Dafür stehen die ausgezeichneten journalistischen Beiträge, die mit dem Award prämiert werden.

Broschüre zum Arbeitsunfallgeschehen 2015

Eine kleine Unachtsamkeit beim Treppensteigen, eine wacklige Leiter oder ein rutschiger Boden – und schon ist es passiert. Eine der häufigsten Unfallursachen im Betrieb ist das Stolpern, Rutschen und Stürzen. Jeder fünfte Unfall bei der Arbeit geht darauf zurück. Das geht aus der neuen Borschüre „Arbeitsunfallgeschehen 2015“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hervor.

Unfallversicherungsschutz abhängig vom Pflegebedarf

Menschen, die sich unentgeltlich um eine pflegebedürftige Person kümmern, sind in vielen Fällen gesetzlich unfallversichert. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist, hat der Gesetzgeber den Begriff der Pflegebedürftigkeit erweitert. Geistige und seelische Beeinträchtigungen werden künftig bei der Begutachtung gleichberechtigt berücksichtigt. Durch das neue Gesetz haben sich auch die Bedingungen für den Versicherungsschutz der Pflegepersonen teilweise verändert.

DVR: StVO-Novelle bringt an vielen Stellen mehr Klarheit

Neue Regeln für Tempo 30, die Rettungsgasse und den Radverkehr

Bonn, 14. Dezember 2016 (DVR) – Die seit heute gültigen Änderungen in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) umfassen neue Regeln für die leichtere Anordnung von Tempo 30, genauere Vorgaben für Rettungsgassen auf Autobahnen und mehrspurigen Außerortsstraßen und den Radverkehr. „Die StVO-Novelle schafft an verschiedenen Stellen mehr Klarheit und setzt praxisnahe Regelungen um“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) Christian Kellner.

Gefahr von Müdigkeit beim Autofahren stark unterschätzt

Start der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer.“

Berlin, 9. Dezember 2016 (DVR) – Verbreiteter und gefährlicher als oft angenommen: Müdigkeit am Steuer. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat daher mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) die Aufklärungskampagne „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer.“ ins Leben gerufen.

Neue Sporthalle im Online-Portal \"Sichere Schule\"

Hoher Informationsgehalt und benutzerfreundlicher Aufbau zeichnen die neu entwickelte Sporthalle im Online-Portal "Sichere Schule" aus. Hier finden Bauplaner, Architekten und Schulträger, Schulleitungen und Lehrkräfte bei einem virtuellen Sportstätten-Rundgang die momentan gültigen Vorschriften und Sicherheitsstandards, Planungshilfen, baulich-technische sowie schulrechtliche Hinweise.

Auf der Startseite ist nun eine Dreifachsporthalle hinzugekommen. Durch einen Mausklick gelangen Sie in die verschiedenen Bereiche der Sporthalle. Hier erhalten Sie zahlreiche Informationen rund um den Sportstättenbau, Anforderungen an Sporteinrichtungen und Geräte, sowie sicherheits- und gesundheitsrelevante Hinweise für Hallenbetreiber und Nutzer.

Ein Klick auf die Webseite lohnt sich: www.sichere-schule.de


DVR-Pressemeldung - Pkw-Unfälle: Jeder fünfte Getötete nicht angeschnallt

Über ein Fünftel der bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland getöteten Pkw-Insassen war 2015 laut Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) nicht angeschnallt. (Foto: molotok743 – Fotolia; Montage: DVR)

DVR-Pressemitteilung: 36% der Reifen mit falsch eingestelltem Reifendruck

36 Prozent der Reifen mit falsch eingestelltem Reifendruck Alarmierende Ergebnisse bei der Wash & Check-Aktion

Bonn, 15. November 2016 (DVR) – Im Rahmen der Wash & Check-Aktion 2016 hat die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner festgestellt, dass der Reifendruck bei 36 Prozent der geprüften Reifen falsch eingestellt war – das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Rahmen von Wash & Check 2016 wurden zwischen dem September und 1. Oktober 1.511 Pkw mit insgesamt 6.044 Reifen an Waschstraßen im gesamten Bundesgebiet überprüft. Davon wiesen 1.788 (30 Prozent) einen zu niedrigen, 361 (6 Prozent) einen zu hohen Reifendruck auf.


Generationswechsel bei der Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung in Brüssel

Die Brüsseler Europavertretung der Deutschen Sozialversicherung, eine gemeinsame Einrichtung der Spitzenorganisationen der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallver-sicherung, hat ab 1. Dezember 2016 eine neue Direktorin. Ilka Wölfle, eine ausgewiesene Expertin in der europäischen Sozialpolitik, löst den bisherigen Direktor Dr. Franz Terwey ab, der nach 23 Jahren erfolgreicher Arbeit in Brüssel aus Altergründen in den Ruhestand geht.

Dr. Joachim Breuer neuer Präsident der IVSS

Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, ist zum 16. Präsidenten der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) gewählt worden. Dr. Breuer: „Ich freue mich und bin stolz, dieses Ehrenamt übernehmen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass die Soziale Sicherheit in einer Welt sich verschärfender Gegensätze eine stärkere Rolle spielen muss. Dafür werde ich mich einsetzen, denn ohne Sie kann es keine wirtschaftliche Stabilität geben. Sie ist eine Basis für Frieden und Freiheit. Ich stehe mit diesem Amt in der Tradition der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Sie hat international immer Verantwortung übernommen.“

Prioritäten für den Arbeitsschutz von morgen Institut für Arbeitsschutz der DGUV identifiziert Trends für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten

Arbeitsverdichtung, demographischer Wandel und Digitalisierung sind die dringlichsten Themen, wenn es um den Arbeitsschutz der Zukunft geht. Zu diesem Fazit kommt eine groß angelegte Befragung des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) von 400 Arbeitsschutzfachleuten. Ein weiteres Ergebnis: Auch nicht arbeitsbezogene Gesundheitsthemen wie falsche Ernährung und bewegungsarmes Freizeitverhalten betreffen die Arbeitsfähigkeit der Erwerbstätigen erheblich und fordern den Arbeitsschutz künftig heraus.

Innere Kündigung: iga.Studie zeigt Ursachen und Gegenmaßnahmen auf

Jeder fünfte Arbeitnehmer interessiert sich nicht mehr für seinen Job und tut nur noch das Nötigste, so eine Schätzung von Personalverantwortlichen. Die Folgen der „inneren Kündigung“ sind für Unternehmen und Angestellte gravierend: Qualitätseinbußen, sinkende Produktivität, steigende Fehlzeiten und Konflikte im Team zählen dazu. Oft geht das Nachlassen des Engagements mit seelischen und körperlichen Erkrankungen einher. Eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) zeigt auf, was die Auslöser innerer Kündigung sind und was Unternehmen tun können, um das Engagement ihrer Mitarbeiter zu erhalten oder zurückzugewinnen. Für die dreiteilige Untersuchung hat die iga 381 Personalverantwortliche von großen, mittelständischen und kleinen Unternehmen befragt. Beteiligt waren Organisationen der Privatwirtschaft und des öffentlichen Dienstes sowie eine Nichtregierungsorganisation.

Neue Anerkennungsmöglichkeiten für Berufskrankheiten Wissenschaftliche Empfehlungen zu vier Krankheitsbildern veröffentlicht

Der Ärztliche Sachverständigenbeirat "Berufskrankheiten" beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat neue wissenschaftliche Empfehlungen veröffentlicht. Damit liegen für weitere Krankheitsbilder ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse vor, um diese Erkrankungen künftig "wie eine Berufskrankheit" (§ 9, 2 SGB VII) anzuerkennen. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. Die wissenschaftliche Empfehlung ist die Voraussetzung dafür, dass Erkrankungen in der Folge Eingang in die Berufskrankheitenliste finden. Die vier Erkrankungen sind:

Wie wichtig sind Sicherheit und Gesundheit in deutschen Unternehmen? Umfrage der gesetzlichen Unfallversicherung zur Präventionskultur

Welche Rolle spielen Sicherheit und Gesundheit im Betrieb? Fühlen sich die Beschäftigten von ihrer Führung wertgeschätzt? Wie geht man mit Fehlern um? Diese und andere Fragen zu sozialem Umgang und Klima in den Betrieben stellte das Meinungsforschungsinstitut infas im Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung an Führungskräfte in 500 Unternehmen und Einrichtungen verschiedener Branchen und Größen. Im Rahmen einer Bevölkerungsumfrage konnte zudem die Sicht von 942 Beschäftigten dazugewonnen werden. Eine statistische Auswertung aller Antworten liegt jetzt vor.

3,4 Prozent mehr Arbeitsunfälle – leichte Rückgänge bei tödlichen Arbeits- und Wegeunfällen Gesetzliche Unfallversicherung legt Zahlen für das erste Halbjahr 2016 vor

Im ersten Halbjahr 2016 gab es 3,4 Prozent mehr meldepflichtige Arbeitsunfälle als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus vorläufigen Statistiken der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), heute in Berlin veröffentlicht hat. In absoluten Zahlen bedeutete dies eine Zunahme um 14.156 auf 434.603 meldepflichtige Arbeitsunfälle. Die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle stieg um 4.228 auf 91.298 – eine Zunahme um 4,9 Prozent. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle lag bei 198, das sind 2 weniger als im Vorjahreszeitraum. 123 Menschen verloren bei einem Wegeunfall ihr Leben (Vorjahr: 140). 9.089 Versicherte erhielten erstmals aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls eine Unfallrente, 175 weniger als im ersten Halbjahr 2015.

„In den ersten beiden Quartalen des Jahres hat die Zahl der Erwerbstätigen weiter zugenommen. Dies erklärt möglicherweise die Veränderung, die wir beobachten“, sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer. Einen Trend für das gesamte Jahr könne man daraus jedoch nicht ableiten. „Wichtig bleibt angesichts des anhaltenden Aufbaus von Beschäftigung, die Mitarbeiter – gerade kürzlich eingestellte – regelmäßig im Arbeitsschutz zu unterweisen.“


Und sie arbeiteten sicher und gesund... - gesetzliche Unfallversicherung wirbt für gute Führung und störungsfreies Arbeiten

Wie kommt Dornröschen mit Störungen bei der Arbeit zurecht? Und wie finden die Kutschpferde des Vampirs ans Ziel, wenn ihr Meister gerade sein neues Opfer beißen will? Mit zwei neuen Videoclips setzen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ihre 2014 begonnene Serie zu psychischen Belastungen bei der Arbeit fort. Die Filme wurden heute auf der Website der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht.


BGW-Fotowettbewerb „Mensch, Arbeit, Handicap“

Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben: Diesem Thema widmet die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) einen Fotowettbewerb zur Inklusion. „Mensch, Arbeit, Handicap“ lautet der Titel. In Medienpartnerschaft mit dem Magazin chrismon lädt die BGW Fotografinnen und Fotografen ab 18 Jahre zur Teilnahme ein. Ausgelobt sind Preisgelder von insgesamt 22.000 Euro.

Empfehlungen zur Organisation von Badeausflügen in Kita und Schule

Bei Kleinkindern und Kindern besteht ein besonders hohes Ertrinkungsrisiko, da sie einen stark ausgeprägten sogenannten reflektorischen Laryngospasmus besitzen. Beim plötzlichen Eintauchen des Kopfes ins Wasser oder beim Eindringen geringer Wassermengen in die Atemwege kann bei Kindern ein schockartiger Atemreflex einsetzen, der Kehlkopf und Lunge schließt. Durch diesen Stimmritzenkrampf wird die Atmung blockiert, nicht selten erstickt das Kind, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen Wasser in seine Lungen gelangt (sog. „trockenes Ertrinken“). Die Wassertiefe spielt in dieser Situation keine entscheidende Rolle.

In tiefem Wasser können sich Nichtschwimmer-Kinder nur rund 10-20 Sekunden über Wasser halten, in der Not meist ohne Lautäußerungen. Die Gefahrensituation ist für Hilfeleistende, in beiden Fällen, schwer zu erkennen. Die Zeitspanne, um lebensbedrohliche Folgen abzuwenden, ist extrem kurz.

(Bild: Fotolia@sunny_studio)

Heftige Dosis Sonne: Bei der Arbeit im Freien bekommt die Haut einiges an UV-Strahlung ab

Aktuelle Studie der gesetzlichen Unfallversicherung zeigt überraschende Ergebnisse

Wer im Freien arbeitet, bekommt mehr Sonne und damit krebserzeugende ultraviolette Strahlung ab als andere Beschäftigte. Wie stark sonnenbelastet welche Berufe tatsächlich sind, darüber fehlten bislang präzise Angaben. Diese Wissenslücke hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) nun geschlossen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes hat es detaillierte Belastungsdaten für die verschie-densten Tätigkeiten in Außenbereichen gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis: Über die Sommermonate ist die Belastung der betroffenen Berufsgruppen so verschieden wie ihre Arbeit. Maßgeschneiderte Prävention ist deshalb wichtig.

Arbeiten im Freien - Sonnengruß

Die Folgen intensiver Bestrahlung sind allgemein bekannt. Für vorzeitige Hautalterung sorgen Ultraviolett-, kurz UV-Strahlen, der Sonne. Das Plattenepithelkarzinom und multiple aktinische Keratosen sind Formen des hellen Hautkrebses, die im vergangenen Jahr in die Liste der Berufskrankheiten (BK) Einzug fanden.

Auch andere Hautkrebsarten können durch UV-Strahlung verursacht sein. Hierzu zählen beispielsweise die häufig vorkommenden Basalzellkarzinome sowie die als besonders bösartig bekannten malignen Melanome. Für diese Hautkresbarten fehlt zum heutigen Zeitpunkt jedoch der Nachweis, dass sie wesentlich durch eine arbeitsbedingte UV-Strahlung verursacht sind. Damit ist eine Anerkennung als Berufskrankheit nicht möglich.

(Quelle: DGUV Arbeit & Gesundheit (Ausgabe 3/2016), Miriam Becker (Universum Verlag)) 

Internetportal der gesetzlichen Unfallversicherung zur Flüchtlingshilfe

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland geflüchtet. In Kommunen, in Schulen und Unternehmen stehen viele Menschen den Geflüchteten zur Seite und helfen - häufig auch im Ehrenamt - überaus engagiert bei der Integration. Dabei ergeben sich immer wieder Fragen, auch mit Blick auf Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten.


German Road Safety: Smartphone-App für Verkehrssicherheit DVR startet mehrsprachige Informationskampagne für Zugewanderte

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt bundesweit auch die Akteure in der Verkehrssicherheitsarbeit. Viele Verkehrsregeln in Deutschland sind für die ankommenden Menschen neu und bestimmte Situationen im Straßenverkehr gestalten sich anders als im Herkunftsland. Wie funktioniert der Nahverkehr? Wo darf ich mit dem Fahrrad fahren? Und wer hat eigentlich Vorfahrt? Diese und weitere Fragen beantwortet eine neue mehrsprachige Smartphone-App unter dem Titel „German Road Safety“, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entwickelt hat.

Umgang mit Zeckenstichen

Zecken kommen in Deutschland in allen Gegenden vor, die bis zu einer Höhe von ca. 2.000m über dem Meeresspiegel liegen. Man findet sie sowohl in freier Natur als auch in innerstädtischen Grünanlagen bis zu einer Höhe von ca. 1,5 m über dem Erdboden. Zecken werden bereits ab einer Außentemperatur von etwa 8 °C aktiv, die eigentliche Saison ist in den Monaten März bis Oktober. Zecken halten sich vor allem in hohem Gras oder im Laub sowie in Sträuchern, Büschen und im Unterholz auf. Beim Vorbeigehen werden die Zecken abgestreift und gelangen so auf die Haut von Mensch und Tier. Dort suchen sie eine passende Hautstelle. Der dann folgende Zeckenstich wird meist gar nicht wahrgenommen. Nicht die Zecke an sich ist gefährlich, sondern vielmehr die durch Zecken übertragenen Krankheiten. Die Kindertageseinrichtung bzw. Schule sollte ein einheitliches Vorgehen zum Umgang mit Zeckenstichen festlegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in der DGUV Information:

DGUV_Information__Umgang_mit_Zeckenstichen.pdf (156 KB)

Handynutzung auf dem Fahrrad – gefährlich und verboten

Im Frühling und Sommer sind mehr Schülerinnen und Schüler sowie Studierende mit dem Rad unterwegs. Für viele von ihnen gehört das Smartphone zur Grundausstattung – leider oft auch beim Radfahren.

Die Unfallkasse Brandenburg befürchtet daher, dass bald die Zahl der Fahrradunfälle steigen wird, die auf eine Nutzung des Smartphones zurückgehen.

Wer sein Handy auf dem Rad benutzt, schränkt seine Aufmerksamkeit stark ein und erhöht so sein Unfallrisiko. Dabei ist die Handynutzung auf dem Rad nicht nur gefährlich, sondern kann mit einem Bußgeld von 25 Euro auch noch teuer werden.



Arbeit und Psyche: Qualifizierung betrieblicher Akteure - Empfehlungen zur Qualifizierung betrieblicher Akteure für die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen setzt die entsprechende Qualifizierung der betrieblichen Akteure wie Unternehmer/innen, Interessenvertretungen, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärztinnen und -ärzte voraus – diese sollen mit den nötigen fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen ausgestattet werden.

Stärkere Kontrollen für Persönliche Schutzausrüstung Neue PSA-Verordnung der EU richtet sich vor allem an Hersteller

Am 20. April 2016 tritt die neue PSA-Verordnung* der Europäischen Union in Kraft. Sie ersetzt die PSA-Richtlinie 89/686/EWG und richtet sich in erster Linie an die Hersteller von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Es gilt eine Übergangszeit von zwei Jahren. In dieser Zeit haben Hersteller, Behörden und Zertifizierungsstellen Gelegenheit, sich auf die Änderungen vorzubereiten. Die wichtigsten Neuerungen aus Sicht des Arbeitsschutzes im Überblick:

„Wie geht’s?“ – DASA-Ausstellung informiert über Berufskrankheiten

Sie arbeiten als Friseur, in der Autowerkstatt, im Büro oder draußen in der Natur. Nebenbei bringen sie Hobbies, Familie und Freunde unter einen Hut. Aber es läuft nicht alles rund. Woher kommen bei Friseur Nuri die rauen, roten Stellen auf der Haut und warum kann Karosseriemechanikerin Sandra plötzlich nicht mehr so gut hören? Vier fiktive Charaktere stehen im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Entdecker-Parcours‘ „Wie geht’s? - Eine Ausstellung zur Gesundheit im (Arbeits-) Leben“, der ab 29. Juni 2016 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung (DASA) in Dortmund zu sehen ist. Entwickelt wurde die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der gesetzlichen Unfallversicherung.

Vorsicht bei Dienstreisen ins außereuropäische Ausland!

Nach Aussage der WHO verdichten sich die Hinweise, dass es durch Infektionen mit dem Zika-Virus während der Schwangerschaft zu Fällen von Mikrozephalie (abnormal kleiner Kopfumfang) bei Neugeborenen kommt, die häufig mit schwerer geistiger Behinderung einhergeht.


Neues zum Lohnnachweisverfahren

Mit Inkrafttreten des Fünften Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (5. SGB IV-ÄndG), steht fest, dass es in der Unfallversicherung auch zu-künftig einen summarischen Lohnnachweis der Unternehmer geben wird. Hierfür hat sich die Unfallversicherung stets eingesetzt. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) getragene Projekt Optimiertes Meldeverfahren in der sozialen Sicherung (OMS) hat diesen Weg bestätigt. Allerdings werden sich alle Beteiligten auf Verfahrensänderungen vorbereiten müssen. Ab 2019 können die Lohnnachweise nur noch elektronisch übermittelt werden.

Unfallversicherungsschutz im Zusammenhang mit Flüchtlingshilfe

Sowohl für die unentgeltlichen Helfer/ -innen als auch für Asylbewerber, die im Auftrag der Gemeinde/Stadt/Landes Tätigkeiten verrichten, gelten die gleichen Arbeitsschutzvorschriften wie für Beschäftigte der Kommunen und des Landes. Aus Gründen der Unfallprävention empfehlen wir bei Bedarf die in der jeweiligen Kommune zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Betriebsarzt heranzuziehen.

Infoblatt_09_des_SG-FwH_der_DGUV_15-09-16.pdf (190 KB)

dguv_infoblatt_fluechtlingshilfe.pdf (419 KB)

DGUV-Information---Organisatorischer-Brandschutz-in-Unterknften-von-asylsuchenden-Personen.pdf (459 KB)

Elektronische Unfallanzeige
D-Arzt Suche
Denk an mich. Dein Rücken.
Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung

Die Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung: 0800 6050404. [mehr erfahren]