Seminarprogramm 2016
Das aktuelle Mitteilungsblatt der UKBB
Verwaltungsbericht 2014

Baden und Schwimmen mit Kindern

Unfälle beim Baden und Schwimmen in Kita und Schule kommen leider immer wieder vor. Wenn ein Unfall im Wasser passiert, sind die Folgen oft schwerwiegend, irreversibel oder gar tödlich. Ein besonders hohes Ertrinkungsrisiko besteht bei Kleinkindern und Kindern, die nicht schwimmen können. Ertrinkungsunfälle können bei Kindern am wirkungsvollsten durch deren Schwimmfähigkeit vermieden werden!

Kleinkinder und Kinder besitzen einen stark ausgeprägten sogenannten reflektorischen Laryngospasmus. Beim plötzlichen Eintauchen des Kopfes ins Wasser oder beim Aspirieren geringer Wassermengen kann bei Kindern ein schockartiger Atemreflex einsetzen, der Kehlkopf und Lunge verschließt. Durch diesen Stimmritzenkrampf wird die Atmung blockiert, nicht selten erstickt auch das Kind, ohne dass nur ein einziger Tropfen Wasser in seine Lungen gelangt (sog. „trockenes Ertrinken"). Die Wassertiefe spielt in dieser Situation keine entscheidende Rolle.

In tiefem Wasser können sich Nichtschwimmer-Kinder nur rund 10-20 Sekunden über Wasser halten, in der Not meist ohne Lautäußerungen. Die Gefahrensituation ist für Hilfeleistende in beiden Fällen extrem kurz, um lebensbedrohliche Folgen abzuwenden.

Die Aufsicht, und damit auch die dienst- und strafrechtliche Verantwortlichkeit, liegt bei den verantwortlichen Pädagoginnen und Pädagogen. Sie kann nicht auf andere Personen übertragen werden.

Daraus ergibt sich nicht nur die Rettungspflicht, sondern vor allem auch die Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern, Gefahren bereits im Vorfeld zu begegnen. Dazu gehört eine ausreichende Anzahl an Aufsichtspersonen und die gute Vorbereitung und Organisation der Aufsicht.

Empfehlung-zur-Vermeidung-von-Ertrinkungsunfllen.pdf (92 KB)

(Quelle: UK Berlin)

Heftige Dosis Sonne: Bei der Arbeit im Freien bekommt die Haut einiges an UV-Strahlung ab

Aktuelle Studie der gesetzlichen Unfallversicherung zeigt überraschende Ergebnisse

Wer im Freien arbeitet, bekommt mehr Sonne und damit krebserzeugende ultraviolette Strahlung ab als andere Beschäftigte. Wie stark sonnenbelastet welche Berufe tatsächlich sind, darüber fehlten bislang präzise Angaben. Diese Wissenslücke hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) nun geschlossen. Im Rahmen eines Forschungsprojektes hat es detaillierte Belastungsdaten für die verschie-densten Tätigkeiten in Außenbereichen gesammelt und ausgewertet. Das Ergebnis: Über die Sommermonate ist die Belastung der betroffenen Berufsgruppen so verschieden wie ihre Arbeit. Maßgeschneiderte Prävention ist deshalb wichtig.

Arbeiten im Freien - Sonnengruß

Die Folgen intensiver Bestrahlung sind allgemein bekannt. Für vorzeitige Hautalterung sorgen Ultraviolett-, kurz UV-Strahlen, der Sonne. Das Plattenepithelkarzinom und multiple aktinische Keratosen sind Formen des hellen Hautkrebses, die im vergangenen Jahr in die Liste der Berufskrankheiten (BK) Einzug fanden.

Auch andere Hautkrebsarten können durch UV-Strahlung verursacht sein. Hierzu zählen beispielsweise die häufig vorkommenden Basalzellkarzinome sowie die als besonders bösartig bekannten malignen Melanome. Für diese Hautkresbarten fehlt zum heutigen Zeitpunkt jedoch der Nachweis, dass sie wesentlich durch eine arbeitsbedingte UV-Strahlung verursacht sind. Damit ist eine Anerkennung als Berufskrankheit nicht möglich.

(Quelle: DGUV Arbeit & Gesundheit (Ausgabe 3/2016), Miriam Becker (Universum Verlag)) 

Geschwindigkeitsmessung für mehr Verkehrssicherheit vor der kleinen Grundschule in Dippmannsdorf

Das Koordinierungsgremium Schulwegsicherung in Potsdam-Mittelmark hat sich für eine Präventivmaßnahme vor der Grundschule in Bad Belzig / OT Dippmannsdorf entschieden. Federführend hat Frau Vierke-Eichler vom Fachdienst Straßenverkehrsbehörde vom Land-kreis Potsdam-Mittelmark die Koordination und Organisation übernommen. In Zusammen-arbeit mit der Polizei, der Schule mit den Schülern der vierten Klasse und der Unfallkasse Brandenburg haben wir am 23.06.2016 eine Geschwindigkeitsmessung mit einem viasis-Gerät (zeigt die gemessene Geschwindigkeit auf einer Tafel an) durchgeführt.

22. Landeswettbewerb der besten Schülerlotsen 2016 im Land Brandenburg

Am 2 Juli fand in Cottbus der Landeswettbewerb „Bester Schülerlotse“ auf dem Gelände der Stadtverkehrsgesellschaft Cottbusverkehr GmbH statt. Die Verkehrswacht Cottbus organisierte den diesjährigen Landeswettbewerb. Hierzu trafen sich die 24 besten Schülerlotsen aus den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Brandenburg. Brandenburgs Staatssekretär für Bildung, Jugend und Sport Dr. Thomas Drescher eröffnete gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht Brandenburg, Rainer Genilke, und Thomas Bergner, Leiter des Geschäftsbereiches für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und Bürgerservice den Landeswettbewerb. Die gestellten Aufgaben absolvierten alle Schülerlotsen mit guten sowie mit sehr guten „Noten“. Zu den Aufgaben gehörte ein theoretischer Teil mit Fragen zum Straßenverkehr und zur Allgemeinbildung.


Internetportal der gesetzlichen Unfallversicherung zur Flüchtlingshilfe

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche Menschen aus Krisen- und Kriegsgebieten nach Deutschland geflüchtet. In Kommunen, in Schulen und Unternehmen stehen viele Menschen den Geflüchteten zur Seite und helfen - häufig auch im Ehrenamt - überaus engagiert bei der Integration. Dabei ergeben sich immer wieder Fragen, auch mit Blick auf Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten.


German Road Safety: Smartphone-App für Verkehrssicherheit DVR startet mehrsprachige Informationskampagne für Zugewanderte

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt bundesweit auch die Akteure in der Verkehrssicherheitsarbeit. Viele Verkehrsregeln in Deutschland sind für die ankommenden Menschen neu und bestimmte Situationen im Straßenverkehr gestalten sich anders als im Herkunftsland. Wie funktioniert der Nahverkehr? Wo darf ich mit dem Fahrrad fahren? Und wer hat eigentlich Vorfahrt? Diese und weitere Fragen beantwortet eine neue mehrsprachige Smartphone-App unter dem Titel „German Road Safety“, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entwickelt hat.

Erhebung zur Evaluation bestehender Arbeitsschutzregelungen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand, hat das Umfrageforschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung mit der Durchführung einer repräsentativen Untersuchung zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz beauftragt. Gegenstand der Untersuchung sind von der DGUV erlassene Arbeitsschutzregelungen. Diese sollen evaluiert, also auf Ihre Praktikabilität und Wirksamkeit hin überprüft werden.

Umgang mit Zeckenstichen

Zecken kommen in Deutschland in allen Gegenden vor, die bis zu einer Höhe von ca. 2.000m über dem Meeresspiegel liegen. Man findet sie sowohl in freier Natur als auch in innerstädtischen Grünanlagen bis zu einer Höhe von ca. 1,5 m über dem Erdboden. Zecken werden bereits ab einer Außentemperatur von etwa 8 °C aktiv, die eigentliche Saison ist in den Monaten März bis Oktober. Zecken halten sich vor allem in hohem Gras oder im Laub sowie in Sträuchern, Büschen und im Unterholz auf. Beim Vorbeigehen werden die Zecken abgestreift und gelangen so auf die Haut von Mensch und Tier. Dort suchen sie eine passende Hautstelle. Der dann folgende Zeckenstich wird meist gar nicht wahrgenommen. Nicht die Zecke an sich ist gefährlich, sondern vielmehr die durch Zecken übertragenen Krankheiten. Die Kindertageseinrichtung bzw. Schule sollte ein einheitliches Vorgehen zum Umgang mit Zeckenstichen festlegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in der DGUV Information:

DGUV_Information__Umgang_mit_Zeckenstichen.pdf (156 KB)

Projekttag: Mit Helm - aber sicher! in Schwedt

Am 14. Juni 2016 fand im Gauß-Gymnasium in Schwedt der diesjährige Aktionstag „Mit Helm - aber sicher!“statt. Ziel des Projektes ist es, die Akzeptanz für das Helmtragen zu er-höhen und Multiplikatoren zu gewinnen, die als Vorbild Gleichaltrige motivieren sollen, mit Helm unterwegs zu sein. Auch die Staatssekretärin des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, Ines Jesse, und der Bürgermeister der Stadt Schwedt, Jürgen Polzehl, nahmen an der Veranstaltung teil. Die Projektpartner der Unfallkasse Brandenburg, des Netzwerkes Verkehrssicherheit, der Kinderneurologiehilfe e.V und des Projektes Stadthelm übergaben am Ende der Veranstaltung symbolisch 15 Stadthelme mit dem Aufdruck „Schwedt“ an die Schülerinnen und Schüler des Gauß-Gymnasiums sowie an zwei Lehrer. Auch der Bürgermeister der Stadt Schwedt wird künftig als Vorbild „Mit Helm - aber sicher!“ in der Stadt unterwegs sein.

Die meisten Schulwegunfälle passieren mit dem Rad

Die meisten Straßenverkehrsunfälle auf dem Schulweg passieren mit dem Fahrrad. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften zum Tag der Verkehrssicherheit am 18. Juni 2016 hin. Laut Statistik der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ereigneten sich 2014 rund 55.000 Schulwegunfälle im Straßenverkehr. Rund die Hälfte davon (27.389) waren Unfälle mit dem Fahrrad. Damit liegen Radunfälle weit vor anderen Formen der Verkehrsbeteiligung wie PKW-Fahrten (9.679), Gehen (5.082), Fahrten mit dem motorisierten Zweirad (4.899), mit dem Schulbus (2.165) oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln (1.597).


Paralympics Zeitung: Social Media Newsroom geht online

Heute in 100 Tagen beginnen die paralympischen Spiele in Rio de Janeiro – ein wichtiger Meilenstein im Countdown zum größten Event des Behindertensports weltweit. Auch 2016 ist die Paralympics Zeitung wieder mit dabei. Mit einem Redaktionsteam bestehend aus Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Brasilien und England, berichtet die Paralympics Zeitung über die Spiele, die Leistungsfähigkeit von Menschen mit Behinderung und die Bedeutung des Sports in der Rehabilitation – Themen, die auch die gesetzliche Unfallversicherung lebt.

Handynutzung auf dem Fahrrad – gefährlich und verboten

Im Frühling und Sommer sind mehr Schülerinnen und Schüler sowie Studierende mit dem Rad unterwegs. Für viele von ihnen gehört das Smartphone zur Grundausstattung – leider oft auch beim Radfahren.

Die Unfallkasse Brandenburg befürchtet daher, dass bald die Zahl der Fahrradunfälle steigen wird, die auf eine Nutzung des Smartphones zurückgehen.

Wer sein Handy auf dem Rad benutzt, schränkt seine Aufmerksamkeit stark ein und erhöht so sein Unfallrisiko. Dabei ist die Handynutzung auf dem Rad nicht nur gefährlich, sondern kann mit einem Bußgeld von 25 Euro auch noch teuer werden.



Wenn das Smartphone zur Gefahr wird - DVR-Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“

Wuppertal, 19. Mai 2016 (DVR) – Der Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) für junge Wissenschaftler wurde heute im Rahmen des Kongresses des Fachverbandes Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit (PASiG) in Wuppertal vergeben. Die Auszeichnung umfasst drei Preisträger und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.

Arbeit und Psyche: Qualifizierung betrieblicher Akteure - Empfehlungen zur Qualifizierung betrieblicher Akteure für die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen setzt die entsprechende Qualifizierung der betrieblichen Akteure wie Unternehmer/innen, Interessenvertretungen, Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärztinnen und -ärzte voraus – diese sollen mit den nötigen fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen ausgestattet werden.

2015 erneut weniger tödliche Arbeitsunfälle Gesetzliche Unfallversicherung veröffentlicht vorläufige Kennzahlen für das Jahr 2015

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im Jahr 2015 nochmals um ein halbes Prozent zurückgegangen. Das geht aus den vorläufigen Zahlen zum Unfallgeschehen hervor, die der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), heute in Berlin veröffentlicht hat. Demnach ereigneten sich 2015 in der gewerblichen Wirtschaft und im öffentlichen Sektor 865.500 meldepflichtigen Arbeitsunfälle, der Vorjahreswert lag bei 869.817 Arbeitsunfällen. Auf dem Weg zur Arbeit oder von dort nach Hause kam es zu 178.009 Unfällen, das sind 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Stärkere Kontrollen für Persönliche Schutzausrüstung Neue PSA-Verordnung der EU richtet sich vor allem an Hersteller

Am 20. April 2016 tritt die neue PSA-Verordnung* der Europäischen Union in Kraft. Sie ersetzt die PSA-Richtlinie 89/686/EWG und richtet sich in erster Linie an die Hersteller von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Es gilt eine Übergangszeit von zwei Jahren. In dieser Zeit haben Hersteller, Behörden und Zertifizierungsstellen Gelegenheit, sich auf die Änderungen vorzubereiten. Die wichtigsten Neuerungen aus Sicht des Arbeitsschutzes im Überblick:

Befragung Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Aktuell ermittelt eine bundesweite Online-Befragung die Situation des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) in Deutschland. Die Befragung steht im Zusammenhang mit einem vom Arbeitsministerium geförderten Projekt des DGB-Bildungswerks, welches die effektive (Re-)Strukturierung des BEM in den Betrieben zum Ziel hat. Wichtig ist eine möglichst breite Teilnahme, um aus den Ergebnissen hilfreiche Verbesserungsvorschläge für die Betriebe gewinnen zu können. Mitmachen können bis zum 31.7.2016 alle Betriebsleitungen, Interessenvertretungen und weitere am BEM-Prozess Beteiligte unabhängig von der Frage, ob im Betrieb bereits ein BEM existiert oder nicht. Zur kurzen Befragung geht es hier: www.bem.zensus.de. Mehr Informationen zum Projekt des DGB-Bildungswerks finden sich auf der Homepage: www.re-bem.de. Die Antworten gehen auch in das gerade angelaufene Projekt (2016-2018) der gesetzlichen Unfallversicherung zur „UV-Unterstützung der Betriebe im BEM“ ein (www.dguv.de).

Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2016 Merhfache Paralympics-Gewinnerin Kirsten Bruhn übernimmt JAZ-Patenschaft

Im Rahmen der diesjährigen Arbeitsschutz Aktuell vom 11. bis 13. Oktober in Hamburg verleiht die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) zum 7. Mal den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis. Traditionell wird die Preisverleihung des Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preises (JAZ) von einem Paten oder einer Patin begleitet. Für 2016 übernimmt die mehrfache Paralympics-Gewinnerin Kirsten Bruhn die JAZ-Patenschaft.

BB aktuell - das Mitteilungsblatt der Unfallkasse Brandenburg

Das neue Mitteilungsblatt der Unfallkasse Brandenburg ist da.

Mitteilungsblatt-01-2016.pdf (2 MB)

Lesen Sie alle Ausgaben des Mitteilungsblattes hier online.

Gold und Silber für „Denk an mich. Dein Rücken“ Präventionskampagne der gesetzlichen Unfallversicherung mit zwei German Stevie Awards ausgezeichnet

Passend zu ihrem Abschluss erhält die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" zwei German Stevie Awards in Gold und Silber. Die German Stevie Awards sind Wirtschaftspreise für deutsche Unternehmen, mit denen herausragende Leistungen ausgezeichnet werden: vom Manager des Jahres, über die Marketingkampagne des Jahres, bis hin zum Produkt des Jahres. Eine Jury aus Wirtschafts- und Branchenexperten bewertet die eingereichten Bewerbungen.

„Wie geht’s?“ – DASA-Ausstellung informiert über Berufskrankheiten

Sie arbeiten als Friseur, in der Autowerkstatt, im Büro oder draußen in der Natur. Nebenbei bringen sie Hobbies, Familie und Freunde unter einen Hut. Aber es läuft nicht alles rund. Woher kommen bei Friseur Nuri die rauen, roten Stellen auf der Haut und warum kann Karosseriemechanikerin Sandra plötzlich nicht mehr so gut hören? Vier fiktive Charaktere stehen im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Entdecker-Parcours‘ „Wie geht’s? - Eine Ausstellung zur Gesundheit im (Arbeits-) Leben“, der ab 29. Juni 2016 in der DASA Arbeitswelt Ausstellung (DASA) in Dortmund zu sehen ist. Entwickelt wurde die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der gesetzlichen Unfallversicherung.

170.000 Betriebe zu rückengerechter Arbeit beraten Präventionskampagne

Am 31.12.2015 ist die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" zu Ende gegangen. Drei Jahre warben Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und die Knappschaft dafür, Rückenbelastungen bei der Arbeit, in der Schule und in der Freizeit zu verringern. Betriebe und Bildungseinrichtungen können die Veranstaltungsmodule der Kampagne noch bis Ende des Jahres über die Website www.deinruecken.de ausleihen.

Vorsicht bei Dienstreisen ins außereuropäische Ausland!

Nach Aussage der WHO verdichten sich die Hinweise, dass es durch Infektionen mit dem Zika-Virus während der Schwangerschaft zu Fällen von Mikrozephalie (abnormal kleiner Kopfumfang) bei Neugeborenen kommt, die häufig mit schwerer geistiger Behinderung einhergeht.


Neues zum Lohnnachweisverfahren

Mit Inkrafttreten des Fünften Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze (5. SGB IV-ÄndG), steht fest, dass es in der Unfallversicherung auch zu-künftig einen summarischen Lohnnachweis der Unternehmer geben wird. Hierfür hat sich die Unfallversicherung stets eingesetzt. Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) getragene Projekt Optimiertes Meldeverfahren in der sozialen Sicherung (OMS) hat diesen Weg bestätigt. Allerdings werden sich alle Beteiligten auf Verfahrensänderungen vorbereiten müssen. Ab 2019 können die Lohnnachweise nur noch elektronisch übermittelt werden.

Unfallversicherungsschutz im Zusammenhang mit Flüchtlingshilfe

Sowohl für die unentgeltlichen Helfer/ -innen als auch für Asylbewerber, die im Auftrag der Gemeinde/Stadt/Landes Tätigkeiten verrichten, gelten die gleichen Arbeitsschutzvorschriften wie für Beschäftigte der Kommunen und des Landes. Aus Gründen der Unfallprävention empfehlen wir bei Bedarf die in der jeweiligen Kommune zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Betriebsarzt heranzuziehen.

Infoblatt_09_des_SG-FwH_der_DGUV_15-09-16.pdf (190 KB)

dguv_infoblatt_fluechtlingshilfe.pdf (419 KB)

DGUV-Information---Organisatorischer-Brandschutz-in-Unterknften-von-asylsuchenden-Personen.pdf (459 KB)

Soziale Dienstleistungen sind keine Handelsware Vertreter der deutschen Sozialversicherung äußern sich in DGUV kompakt zu TiSA

TTIP und CETA haben gezeigt: Freihandelsabkommen gehen nicht nur die Wirtschaft etwas an. Auch die nationalen sozialen Sicherungssysteme können von Regelungen betroffen sein. Das gilt auch für das geplante „Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen“ – kurz TiSA. Es wird zwischen 23 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) verhandelt, darunter die EU. TiSA soll das bislang geltende „Allgemeine Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS)“ ablösen. Gerade ist eine neue Runde des bereits seit 2013 weitgehend geheim verhandelten TiSA zu Ende gegangen.

Rückengerecht arbeiten in der Kita

Für Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagespflege gehören Rückenbelastungen zum Arbeitsalltag. Viele dieser Belastungen lassen sich durch verschiedene Maßnahmen vermindern. Darauf weist die Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" hin. Unterstützung erhalten Kindertageseinrichtungen durch ihre Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft.



Neues zum Lohnnachweis in der gesetzlichen Unfallversicherung Was ändert sich zum Jahreswechsel und darüber hinaus?

Der jährliche summarische Lohnnachweis an die gesetzliche Unfallversicherung wird nicht abgeschafft. Nach zunächst gegenteiligen Planungen des Gesetzgebers hat das „Fünfte Gesetz zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze“ (5. SGB IV-ÄndG) dies bestätigt. Die gesetzliche Unfallversicherung hatte sich stets für den Erhalt eines unternehmensbezogenen summarischen Lohnnachweises eingesetzt.

Jobs für Menschen mit Behinderung Stiftung MyHandicap startet bundesweite Kampagne mit breitem, gesellschaftlichem Aktionsbündnis

Menschen mit Behinderung haben es nach wie vor oft schwerer, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Die Kampagne „Jobs für Menschen mit Behinderung“ will das ändern. Zusammen mit einem breiten Aktionsbündnis aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wird die Stiftung „MyHandicap“ Arbeitssuchende mit Behinderung und Unternehmen in Kontakt bringen. Zum Auftakt startet heute eine einwöchige Artikelserie in der BILD Zeitung. Sie verdeutlicht an fünf Beispielen, welche Stärken Beschäftigte mit Behinderung in einen Betrieb einbringen können.

Rückengesundheit: Führungskräfte sind Vorbilder Denk an mich. Dein Rücken: Rückenprävention im Unternehmen muss alle Hierarchieebenen einbeziehen

Führungskräfte sollten bei der Prävention von Rückenbelastungen mit gutem Beispiel voran gehen. Darauf weisen die Träger der Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ hin.


Gesetzliche Unfallversicherung wirbt ab 2017 dafür Sicherheit und Gesundheit in alle Aufgaben zu integrieren DGUV beschließt neue Präventionskampagne

Ab 2017 werden Berufsgenossenschaften und Unfallkassen für eine bessere Kultur der Prävention in Betrieben, Schulen und öffentlichen Einrichtungen werben. Das haben die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber und der Versicherten gemeinsam im Vorstand der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) beschlossen. Ziel der Kampagne soll sein, Sicherheit und Gesundheit zum festen Bestandteil aller Entscheidungen und Abläufe zu machen. Die Kampagne ist auf insgesamt zehn Jahre angelegt....

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Die Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung: 0800 6050404. [mehr erfahren]