Besuchen Sie jetzt die neue Schwimmhalle der Sicheren Schule!

Erstaunlich viele und abwechslungsreiche Inhalte erwarten Sie in der aktualisierten und erweiterten Schwimmhalle.

Videos zu Schwimmtechniken, Unterrichtshilfen zum Download, sowie individuell zusammenstellbare Inhalte zum Ausdrucken als PDF-Broschüre, sind nur einige der Highlights.

Aber auch Informationen über sicherheitsrelevante Themen beim Bau und Betrieb einer schulisch genutzten Schwimmhalle oder zahlreiche Organisationshilfen, wie Betriebs- und Nutzungsordnungen werden hier vorgestellt. Lehrkräfte erhalten zusätzlich dazu Informationen zu rechtlichen Grundlagen.

Parallel zur Desktopversion ist natürlich auch die mobile Version der Schwimmhalle ab sofort verfügbar. Mit Hilfe der kompakten Navigation und der virtuellen Ansicht, entdecken Sie schnell und einfach alle interessanten Themenschwerpunkte.

Schnell, benutzerfreundlich und modern gelangen Sie jetzt mit der neuen mobilen Schwimmhalle an aktuelle Informationen für eine Sichere Schule.


Arbeitsplatz Kita: Einfache Maßnahmen können Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten fördern IFA gestaltet und bewertet Muster-Kita

Die Arbeit in Kitas ist oft kein Kinderspiel. Ungünstige Arbeitsbedingungen, wie Lärm, Raumluft, Licht und fehlende Ergonomie, haben einen großen Einfluss auf die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Erzieherinnen und Erzieher. Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hat gemeinsam mit der Unfallkasse Rheinland-Pfalz den Nachweis in einem Praxisprojekt erbracht: Laut IFA-Report "Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz Kita" fördern schon einfache und kostengünstige Maßnahmen Gesundheit und Motivation im Kita-Team und schaffen damit auch ein gesundes und lernförderliches Umfeld für die Kinder.

Die Studie "Strukturqualität und Erzieher_innengesundheit in Kindertageseinrichtungen" (STEGE) hat gezeigt: 60 Prozent des pädagogischen Personals in Kitas klagen über Muskel-Skelett-Beschwerden. Sie sind der dritthäufigste Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. 73,3 Prozent der pädagogischen Fachkräfte in Kitas empfinden ihre Arbeit grundsätzlich als körperlich anstrengend. Optimal gestaltete Kitas sind deshalb ein wichtiger Beitrag, damit gesunde Kita-Beschäftigte gute Erziehungsarbeit leisten können.

"In mehreren Vorläuferprojekten hatten wir bereits Maßnahmen identifiziert, die zum einen Muskel-Skelett-Belastungen im Kita-Alltag erfolgreich vorbeugen", sagt Professor Rolf Ellegast, stellvertretender Leiter des IFA und Projektverantwortlicher. Zum anderen habe man auch Stellschrauben entwickelt und erprobt, mit denen sich Belastungen durch weitere Faktoren, nämlich Akustik, Raumklima und Beleuchtung, reduzieren lassen.

Alle im Vorfeld gesammelten Erkenntnisse sind in die Gestaltung einer so genannten Musterkita eingeflossen, die von der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und einem städtischen Träger in Neuwied realisiert wurde. Das IFA-Projektteam erhob den Status quo der Belastungen vor Projektstart, begleitete die Planungs- und Bauphase und ermittelte die Arbeitssituation der Beschäftigten nach erfolgter Grundsanierung und Teilneubau. Dabei kamen Messungen und Befragungen gleichermaßen zum Einsatz.

Ellegast: "Ob in puncto Lärm, Licht, Klima oder Ergonomie, wir konnten zeigen, dass die Maßnahmen die Arbeitssituation der Erzieherinnen verbessern und dass die Betroffenen das auch so empfinden, teils natürlich in unterschiedlichem Maße."

Oft helfen schon einfache Dinge: Schadstoffarme Baustoffe und Möbel verbessern von vornherein die Raumluft. Einfach nachzurüstende Akustikdecken verringern den Geräuschpegel und tragen so zu einer entspannten Arbeitsatmosphäre bei. Der punktuelle Einsatz von Stehlampen hilft bei besonderen Sehaufgaben wie Dokumentationsarbeit. Leichte und rollbare Möbel, zargenfreie Tische und höhenverstellbare Rollhocker schonen Rücken und Gelenke der Kita-Beschäftigten.

Ellegast: "Vor allem mit Blick auf die körperlichen Belastungen ist es außerdem wichtig, nicht nur die Rahmenbedingungen zu verbessern, sondern das Personal für ein gesundheitsgerechtes Verhalten zu sensibilisieren und zu schulen. Und ganz grundsätzlich gilt: Beziehen Sie alle Beteiligten in den Prozess ein. Dann steigt die Erfolgswahrscheinlichkeit!"

Die Ergebnisse aus dem Praxisprojekt sollen zusätzlich in die Weiterentwicklung von Kita-Mobiliar einfließen und in Form neuer Lehrmodule die Ausbildung des pädagogischen Fachpersonals ergänzen.

Weiterführende Informationen zum Thema:

• Report bestellen / herunterladen: www.dguv.de , Webcode: d1109553

• Ergonomie in Kitas: www.dguv.de , Webcode: d118468


Mobile Version Unterrichtsraum online

Der Unterrichtsraum in der Sicheren Schule ist nun ebenso wie die Sporthalle mobil erreichbar.

Besuchen Sie einfach die Sichere Schule mit Ihrem Smartphone oder Tablet und betreten Sie den Unterrichtsraum, automatisch werden Sie auf die mobile Version umgeleitet.

Alle Inhaltsseiten des Unterrichtsraums passen sich an die Anzeige des Endgerätes an.

Über die kompakte Navigation sehen Sie alle Menüpunkte auf einen Blick und entdecken über die virtuelle 360° Grad Raumansicht, weitere interessante Themenschwerpunkte.

Mit der neuen Druckfunktion haben Sie nun die Möglichkeit, die dargestellten Inhaltsseiten direkt an Ihrem Netzwerkdrucker zu versenden und ausdrucken.

Schnell, benutzerfreundlich und modern gelangen Sie jetzt mit der neuen mobilen Version des Unterrichtsraums an aktuellsten Informationen für einen sicheren Unterricht.

Link: https://www.sichere-schule.de/


Empfehlungen zur Organisation von Badeausflügen in Kita und Schule

Bei Kleinkindern und Kindern besteht ein besonders hohes Ertrinkungsrisiko, da sie einen stark ausgeprägten sogenannten reflektorischen Laryngospasmus besitzen. Beim plötzlichen Eintauchen des Kopfes ins Wasser oder beim Eindringen geringer Wassermengen in die Atemwege kann bei Kindern ein schockartiger Atemreflex einsetzen, der Kehlkopf und Lunge schließt. Durch diesen Stimmritzenkrampf wird die Atmung blockiert, nicht selten erstickt das Kind, ohne dass auch nur ein einziger Tropfen Wasser in seine Lungen gelangt (sog. „trockenes Ertrinken“). Die Wassertiefe spielt in dieser Situation keine entscheidende Rolle.

In tiefem Wasser können sich Nichtschwimmer-Kinder nur rund 10-20 Sekunden über Wasser halten, in der Not meist ohne Lautäußerungen. Die Gefahrensituation ist für Hilfeleistende, in beiden Fällen, schwer zu erkennen. Die Zeitspanne, um lebensbedrohliche Folgen abzuwenden, ist extrem kurz.

Eine präventiv ausgerichtete, zahlenmäßig angepasste und gut organisierte Aufsicht muss zwingend gewährleistet werden.

Um später ein guter Schwimmer, eine gute Schwimmerin zu werden, ist eine frühe Wassergewöhnung wichtig. Es sollen hierbei eventuell auftretende Ängste abgebaut, Spaß an der Bewegung und dem Spielen am und im Wasser erreicht werden und Grundfertigkeiten wie z. B.:

•    richtiges Atmen,

•    Eintauchen des Gesichts / des Kopfes ins Wasser,

•    Untertauchen mit dem Körper bei bestehendem Bodenkontakt,

•    Öffnen der Augen unter Wasser,

•    Hygieneregeln und Baderegeln kennen und einhalten,

•    physikalische Grundgesetze des Wassers kennen und verstehen
(Widerstand und Auftriebskraft des Wassers)

vermittelt werden.

Aufsicht

Die Aufsicht und Verantwortlichkeit liegt bei der zuständigen Lehrkraft beziehungsweise bei der Erzieherin/dem Erzieher und kann nicht auf andere Begleitpersonen übertragen werden, auch nicht auf anwesende Schwimmmeister.

Bei den im Land Brandenburg bestehenden Rechtsvorschriften muss zunächst eine ganz klare Trennung zwischen Schule und Kindertageseinrichtungen erfolgen.

Umgang mit Zeckenstichen

Zecken kommen in Deutschland in allen Gegenden vor, die bis zu einer Höhe von ca. 2.000m über dem Meeresspiegel liegen. Man findet sie sowohl in freier Natur als auch in innerstädtischen Grünanlagen bis zu einer Höhe von ca. 1,5 m über dem Erdboden. Zecken werden bereits ab einer Außentemperatur von etwa 8 °C aktiv, die eigentliche Saison ist in den Monaten März bis Oktober. Zecken halten sich vor allem in hohem Gras oder im Laub sowie in Sträuchern, Büschen und im Unterholz auf. Beim Vorbeigehen werden die Zecken abgestreift und gelangen so auf die Haut von Mensch und Tier. Dort suchen sie eine passende Hautstelle. Der dann folgende Zeckenstich wird meist gar nicht wahrgenommen. Nicht die Zecke an sich ist gefährlich, sondern vielmehr die durch Zecken übertragenen Krankheiten. Die Kindertageseinrichtung bzw. Schule sollte ein einheitliches Vorgehen zum Umgang mit Zeckenstichen festlegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in der DGUV Information:

DGUV_Information__Umgang_mit_Zeckenstichen.pdf (156 KB)

Schulentwicklungspreis Aktiv und Sicher der UK BB an 10 Grundschulen verliehen


(Bild: Preisträger des Schulentwicklungspreises der UK BB:
Klaus-Dieter Klapproth, Vorsitzender des Vorstandes der UK BB)


Der Kerngedanke der gesetzlichen Unfallversicherung beinhaltet, dass kein Kind aufgrund des Schulbesuches einen Unfall oder einen gesundheitlichen Schaden erleiden soll. Die UK Brandenburg unterstützt die Schulen und Kindertagesstätten nicht nur dabei, Unfälle zu verhüten und gesundheitsförderliche Bedingungen zu schaffen, sie tritt auch als Leistungsträger ein, wenn doch einmal etwas passiert. Hierbei besonders hervorzuheben ist das Prinzip „Alles aus einer Hand“, was beinhaltet, dass sich die Unfallkasse sowohl um die Bereiche Prävention als auch um die Rehabilitation und Entschädigung kümmert. Dabei gilt der Grundsatz „Prävention vor Entschädigung“. Wenn durch erfolgreiche Prävention Unfälle vermieden werden, nützt das den Versicherten und eine Entschädigung wird nicht notwendig. Daher fördert die UK Brandenburg besonders Maßnahmen zur Prävention. 

Im Land Brandenburg sind im Bereich der Schüler-UnfUK BB und MBJS bei der Festveranstaltungallversicherung ca. 487.000 Kinder und Jugendliche gesetzlich versichert. Sie alle profitieren von einem umfassenden Versicherungsschutz und umfangreichen Präventionsmaßnahmen.

Der Schulentwicklungspreis „Aktiv und Sicher“ ist eine besondere Maßnahme, die Schulen für ihre gute Arbeit auszeichnet und die Verbreitung guter gesunder Schulpraxis fördert. Gute gesunde Schulen erfüllen nicht nur die gesetzlich vorgeschrieben Anforderungen sondern berücksichtigen Prävention und Gesundheitsförderung bei der Schulentwicklung. Ziel des Schulentwicklungspreises „Aktiv und Sicher“ ist es, Anreize für Schulen zu schaffen, sich zu sicheren, aktiven und gesunden Schulen zu entwickeln. Ihre bisherige Arbeit soll dabei sichtbar gemacht und ihre weitere Arbeit unterstützt werden.

Wir freuen uns sehr, dass die Auslobung des ersten Schulentwicklungspreises der UK Brandenburg bei den Grund- und Förderschulen des Landes Brandenburg auf großes Interesse gestoßen ist.

Für die weitere Arbeit in der Schulentwicklung wünschen wir den Schulen alles Gute, viel Erfolg und nicht zu vergessen – Spaß und Freude mit den Kindern!


Die Preisträger im Schulentwicklungspreis der Unfallkasse Brandenburg „Aktiv und Sicher“ sind:

1. Preis

Wichern-Schule Forst (Lausitz)

2. Preis

Karl-Foerster-Grundschule Potsdam

3. Preis

Max-Lindow-Schule Prenzlau

4. Preis

Schule Finowfurt, Grundschule

5. Preis

Freie Montessori-Grundschule Hangelsberg

6. Preis

Pestalozzi-Schule Eisenhüttenstadt

7. Preis

Grundschule „Wilhelm Gentz“ Naturparkschule Neuruppin

8. Preis

Waldgrundschule Hohen Neuendorf

9. Preis

Grundschule Welzow „Johann Wolfgang von Goethe“

10. Preis

Grundschule „Kinder von Golzow“

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Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung

Die Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung: 0800 6050404. [mehr erfahren]