Prävention für Schulen und Kindertageseinrichtungen
Im Rahmen der gesetzlichen Schülerunfallversicherung hat die Unfallkasse Brandenburg auf Grundlage des Sozialgesetzbuches VII die Durchführung der Maßnahmen zur Verhütung von Schulunfällen und Schulwegeunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie für eine wirksame Erste Hilfe in den Schulen zu überwachen und die Unternehmer und Versicherten zu beraten. Ein wichtiger Grundsatz hierbei lautet: „Prävention vor Rehabilitation“.Im Bereich der Prävention an Schulen legt die Unfallkasse Brandenburg besonderen Wert auf die Beratung. Den Sachkostenträgern und Schulhoheitsträgern sowie auch den Schulleitungen, Lehrkräften und Versicherten bietet die Unfallkasse Brandenburg die Möglichkeit zur kostenlosen Beratung und Unterstützung durch die Referentinnen und die Aufsichtspersonen.
Die Beratung und Unterstützung umfasst u.a.
- Beratung bei Neu- und Umbau von Schulen, Schulhöfen, Schulsporthallen und Schulsportanlagen, der Ausstattung mit Fachräumen/Werkstätten oder der Anschaffung von Maschinen,
Besichtigung von schulischen Gebäuden und Anlagen, Einrichtungen und Maschinen, - Bereitstellung von Handlungshilfen und Handreichungen für Lehrkräfte und Schülerinnen/Schüler,
- Fortbildung von Schulleiterinnen und Schulleitern, sicherheitsbeauftragten Lehrkräften im Bereich der Sicherheitserziehung, des Gesundheitsschutzes und der Ersten Hilfe,
- Beratung im Bereich der Arbeitsschutzorganisation
- Projektarbeit
- Verkehrssicherheit.
Bewegung á la Hengstenberg
Die Unfallkasse Brandenburg hat im Jahr 2011 unter Einbeziehung der Dokumentationen aller Einrichtungen, die bis zum 31.12.2010 ihre Projektberichte abgegeben hatten, eine Broschüre erarbeitet, die einen Einblick in die Arbeit der Erzieherin nach dem Konzept der Pädagogin Elfriede Hengstenberg gibt.
In dieser Broschüre finden Sie neben Bildmaterial viele Aussagen von Erzieherinnen, Kindern und Eltern. Sie beschreiben ihre Gedanken, das Geschehen in der Kita während des Projektes und auch danach.
Was hat sich verändert? Wie haben wir uns verändert? Welchen Einfluss hat die „Bewegung à la Hengstenberg“ auf unseren Kita – Alltag genommen, auf unsere pädagogische Arbeit, auf uns selbst, auf die Kinder und ihre Familien?
Bei Fragen zur Broschüre wenden Sie sich bitte an:
Frau Schwabe, Tel.: 0335 / 5216-116 , E-Mail: schwabe@ukbb.de ,
Frau Richter, Tel.: 0335 / 5216-123, E-Mail: richter@ukbb.de
Ein Wort an die Eltern der Schulanfänger
Liebe Eltern,
die Einschulung Ihres Kindes, ein Höhepunkt, verbunden mit vielfältigen Emotionen, Motivationen und Erwartungen, ist geschafft. Der Schulranzen wird gepackt und es geht los, auf den Weg zur Schule, zum ersten “richtigen” Schultag. Vielleicht ist dies auch die erste knifflige Situation Ihres Kindes im Schulalltag, in den es sich nun hineinwagen muss.
Der Lernstart und die weiteren Schulsituationen erfordern selbstbewusste, optimistische und lernfreudige Kinder, die diese Bewährungssituationen und neuen Herausforderungen voller Neugier und mit Offenheit meistern.
Es ist eine Zeit, in der Erfolg und Misserfolg nebeneinander stehen und es auch Risiken gibt. Um Ihnen und Ihrem Kind die Angst hier vor zu nehmen, geben wir einige wichtige Hinweise:
Die Unfallkasse Brandenburg ist der gesetzliche Unfallversicherungsträger (nach dem Sozialgesetzbuch VII) für alle Kinder und Jugendlichen an allen öffentlichen und privaten allgemeinbildenden Schulen im Land Brandenburg.
Der Versicherungsschutz ist für Sie beitragsfrei!
Ihr Kind ist versichert, wenn es am Unterricht, an Arbeitsgemeinschaften, Wandertagen, Klassenfahrten, Theater- und Kinobesuchen, an Schullandheimaufenthalten etc. teilnimmt, also bei allen Veranstaltungen, die in der Verantwortung der Schule liegen. Auch die
Wege, die im Zusammenhang mit dem Schulbesuch zurückzulegen sind, sind versichert. Weiterhin ist der Aufenthalt im Hort und auch Betreuungsmaßnahmen der Schule, die vor und nach dem Unterricht durchgeführt werden, versichert.
Nicht gesetzlich versichert sind die Kinder im gesamten privaten Lebensbereich.
Sollten Sie Fragen haben, wählen Sie 0335 / 5216-0 oder schicken uns eine E-mail an info@ukbb.de.
Wir wünschen eine schöne, interessante und vor allem unfallfreie Zeit für Ihr Kind.
Ihre Unfallkasse Brandenburg
.
Kleine Adler für sichere Schulwege
Der Infrastrukturminister des Landes Brandenburg, Herr Vogelsänger, und der Innenminister, Herr Dr. Woidtke, eröffneten am 9. November 2011 das landesweite Projekt „Kleine Adler für sichere Schulwege“ an der Grundschule Glindow.
Das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg als Initiator des Projektes hatte dazu die Unterstützer, zu denen auch die Unfallkasse Brandenburg gehört, eingeladen. Die Vertreter der Unfallkasse, Frau Melcher und Herr Ploß, konnten sich vor Ort von der Begeisterung, mit der die Schüler das Projekt angenommen haben, überzeugen.
Bei dem Projekt überprüfen die Kinder selbst ihren Schulweg auf Verkehrssicherheit. Sie sollen mögliche Gefahrenstellen aufdecken und diese dokumentieren. Dadurch werden die Schüler für Risiken und Gefährdungen auf ihrem Schulweg sensibilisiert.
Die gesammelten Daten werden an Verantwortliche in den Kommunen, die für die Beseitigung der Mängel zuständig sind, übergeben. Aus den Ergebnissen werden Schulwegpläne erstellt, die den Schülern mehr Sicherheit bieten.
Die Unfallkasse Brandenburg hat sich bereit erklärt, die Druckunterlagen, wie Erkundungsbögen und Schulwegfragebögen zu finanzieren. Dadurch ist eine Durchführung des Projektes über Jahre gesichert. Außerdem stellt die Unfallkasse Brandenburg ein kindgerechtes Logo des Brandenburg-Adlers zur Verfügung.
Das Projekt soll allen Grundschulen in Brandenburg dauerhaft zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier: http://www.ivs-ok.com/forum/index.php?option=com_content&view=article&id=84&Itemid=83
.
Auftaktveranstaltung der Busschule im Landkreis Barnim in der Georg-Büchner-Grundschule Joachimsthal
Nachdem die Unfallkasse Brandenburg die neue DVD Unterwegs zur Schule sicher mit Bus und Tram zum Schuljahresanfang allen Grund- und Förderschulen zur Verfügung gestellt hatte, konnten die Lehrer im Land Brandenburg im theoretischen Unterricht den Schulanfängern das sicherheitsgerechte Verhalten im Bus, in der Tram und im Straßenverkehr näher bringen.
Bereits zum 10. Mal wird der Sicherheitsworkshop (Busschule) im Landkreis Barnim in Zusammenarbeit mit der Polizei, der Barnimer Busgesellschaft (BBG), dem Landkreis Barnim und der Unfallkasse Brandenburg durchgeführt. Ein Vertreter der Unfallkasse nahm aktiv am praktischen Teil der Busschule teil und konnte sich von der hohen Qualität des Verkehrstrainings überzeugen.
Ein Teil der Erstklässler der Georg-Büchner-Grundschule durfte mit der Polizei an der Bushaltestelle und der zweite Teil mit dem Busfahrer im Linienbus das richtige Verhalten am und im Bus üben. Die Polizisten und der Busfahrer gingen auf die Risiken und Gefahren im alltäglichen Straßenverkehr ein und setzten somit den theoretischen Teil der Busschule in die Praxis um. Alle Erstklässler erhielten von der Unfallkasse Brandenburg ein reflektierendes Sicherheitsarmband mit der Aufschrift "Schlaue Kids im Bus".
Ein großes Lob geht an die Organisatoren der Grundschule, der Polizei, der Busgesellschaft und an die fleißigen Helfer. Ein großes Dankeschön an alle, die durch Ihren Einsatz und Engagement die Busschule im Land Brandenburg ermöglichen, verbunden mit den Wünschen für ein gutes Gelingen ihrer wichtigen Arbeit, der Busschule und Verkehrserziehung.
Zum Schulanfang
Schulanfangsaktion 2011 - Sicherheit auf allen Schulwegen!
Die schöne Ferienzeit ist für die Brandenburger Schüler vorbei und es beginnt ein neues Schuljahr. Jetzt heißt es: „Aufgepasst!“- und das bezieht sich nicht nur auf die Schule sondern auch auf den Straßenverkehr.
Besonderes Augenmerk liegt auf den Erstklässlern, die mit großer Spannung das Abenteuer Schule beginnen aber auch den Straßenverkehr mit all seinen Gefahren kennen lernen.
In Zusammenarbeit mit Polizei, Verkehrswacht, Schulen und insbesondere den Schülern selbst, hat die Unfallkasse mit dem Geschwindigkeitsmessgerät (viasis) eine Schulanfangsaktion vor Grundschulen durchgeführt. Ziel war es, präventiv auf alle Verkehrsteilnehmer, jedoch insbesondere auf die Kraftfahrzeugführer einzuwirken.
Die Schüler übernahmen hierbei eine wichtige erzieherische Aufgabe:
Für die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit verteilten die Schüler grüne Eiskratzer mit der Aufschrift „Danke“, bei leichter Überschreitung einen gelben mit der Aufschrift „Vorsicht“ und bei höherer Überschreitung einen roten Eiskratzer „Voll daneben“. Mit Begeisterung verteilten die Schüler die Eiskratzer und bedankten sich bei den Kraftfahrzeugführern mit eigenen Worten wie z. B. „Vielen Dank das Sie vor unserer Schule langsam fahren.“, oder „Ihre Geschwindigkeit ist voll daneben, bitte fahren Sie langsamer!“, oder „Vorsicht, bitte beim nächsten mal etwas langsamer vor unserer Schule fahren!“.
Diese Schulanfangsaktion soll uns alle daran erinnern, dass wir mit Blick auf unsere Kinder, mit erhöhter Aufmerksamkeit am Straßenverkehr teilnehmen, damit unsere Schüler auf ihrem Weg von und zur Schule sicher ankommen – und das nicht nur zum Schulanfang!
Vielen Dank an Polizei, Verkehrswacht, Schulen und natürlich an die Schüler.
(M. Ploß, 19.08.2011)
|
|
|
<
<
|
.
.
.
Landeswettbewerb Bester Radfahrer Brandenburgs
Am 10. September fand der 15. Landesausscheid Bester Radfahrer in der Landeshauptstadt Potsdam statt. Für diesen Leistungsvergleich, der jährlich zum Ende der Radfahrausbildung der vierten Klassen stattfindet, entsandten die Landkreise und kreisfreien Städte ihre besten Radfahrer.
71 Schülerinnen und Schüler gingen mit großer Begeisterung und hoher Motivation an den Start. In den Einzeldisziplinen Wissenstest mit 30 Fragen,- langsam fahren, je langsamer, desto besser,- Geschicklichkeitsparcours und fahren im öffentlichen Straßenverkehr zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr können.
Siegerin in diesem Jahr wurde Maria Weiss aus Spremberg (Landkreis Spree-Neie), vor Martin Bache ebenfalls Spree-Neie und Robin Lux aus dem Havelland.
In der Mannschaftswertung belegte das Team aus Spree-Neie den ersten Platz gefolgt vom Team aus der Uckermark und dem Team aus dem Havelland.
Der Präsident der Landesverkehrswacht Jürgen Maresch und die Unfallkasse Brandenburg gratulierten allen Schülerinnen und Schülern zu ihrer erfolgreichen Teilnahme. Natürlich gab es für die sehr guten Leistungen Urkunden, Medaillen und Pokale, zusätzlich überreichte die Unfallkasse für jeden Teilnehmer ein Fahrradreparatur- und Erste-Hilfe-Set. Die Unfallkasse Brandenburg wünscht allen Teilnehmern allzeit unfallfreie Fahrt!
.
Bester Schülerlotse in Brandenburg ist Marvin Oehme aus Cottbus!
Beim Landeswettbewerb der Schülerlotsen 2011 ist die Entscheidung gefallen: Marvin Oehme wird Brandenburg im Bundeswettbewerb der Schülerlotsen vertreten.
Er gewann den Landeswettbewerb und nimmt den Pokal mit nach Cottbus. Den 2. Platz belegte Maren Weiß aus dem Barnim, und den 3. Platz Tim Fichtelmann aus dem Havelland.
Am Landesausscheid nahmen insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler aus dem Land Brandenburg teil. Nach einem Eröffnungsprogramm stellten die Teilnehmer an verschiedenen Stationen ihr Wissen und Können unter Beweis. Bei einem Wissenstest mussten sie ihre n Kenntnisse über die Straenverkehrsvorschriften zeigen. Aber nicht nur theoretisches Wissen war gefragt. So mussten auch Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen geschätzt werden. Beides ist sehr wichtig in der Tätigkeit der Schülerlotsen. An einer Station waren dann auch noch Wissen und Können zur Ersten Hilfe bei Verletzungen gefragt.
Die Unfallkasse Brandenburg unterstützt und fördert den Wettbewerb und war wie jedes Jahr beim Landeswettbewerb dabei. Natürlich bekamen die Sieger noch einen kleinen Extra-Preis von der Unfallkasse.
Schülerlotse kann in Brandenburg jeder Schüler werden, der das 11. Lebensjahr vollendet hat und die charakterliche Eignung hierfür mitbringt. Betreut und ausgebildet werden sie durch die örtlichen Verkehrswachten und die Polizei.
Die Schülerlotsen tragen im Umfeld ihrer Schule ehrenamtlich dazu bei, dass ihre Mitschülerinnen und Mitschüler sicher zur Schule kommen. Bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben sind sie auch gesetzlich unfallversichert.





