Prognose über die Entwicklung des Mitgliedsbeitrages 2027 zur gesetzlichen Unfallversicherung für die Unfallkasse Brandenburg

Im Jahr 2027 wird sich insgesamt das einzuhebende Beitragsvolumen zum Jahr 2026 voraussichtlich nicht verändern (Steigerung: 0%).

Das im Jahr 2027 erwartete Gesamtniveau des Meldeaufkommens (Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten) wird sich prognostisch zum Jahr 2025 nicht wesentlich verändern.

Für 2027 werden Kostensteigerungen vor allem für ambulante und stationäre Heilbehandlungen, für Pflege- und Verletztengeld sowie für Transportleistungen erwartet. Die Rentenanpassungsfaktoren der letzten drei Jahre (4,57 %, 3,74 % bzw. 4,24 %) werden für das kommende Jahr mit dem prognostischen Ansatz von 4,5 % fortgeschrieben. Ausgehend vom erwarteten Rechnungsergebnis, kann der Haushaltsansatz im Bereich Rehabilitation und Leistungen um 4,5 % gesenkt werden.

Die Kosten für Prävention erhöhen sich aufgrund von Gebührenanpassungen im Bereich der Erste-Hilfe-Ausbildungen um 3 %. Die Verwaltungskosten sinken unter Berücksichtigung des erwarteten Rechnungsergebnisses voraussichtlich um 3,5 %.

Die unterschiedlichen Veränderungen der Hebesätze in den Beitragsgruppen gehen auf unterschiedliche Entwicklungen der Berechnungsgrundlagen wie z.B. verbrauchte Entschädigungsleistungen, Einwohnerzahlen und Arbeitsentgelte für die einzelnen Beitragsgruppen zurück.

Zu erwartende Hebesätze der Unfallkasse Brandenburg nach Beitragsgruppen:

BeitragsgruppeBezeichnungHebesatz 2026Prognose Hebesatz 2027
1Landkreise

6,0882

6,0736

2Kreisfreie Städte

13,5652

13,5669

3Kreisangehörige Städte und Gemeinden

10,7727

10,8667

 

4Unternehmen in selbständiger Rechtsform sowie soziale und medizinische Dienste der Einrichtungen zur Hilfe bei Unglücksfällen

6,8409

6,1859

6Unternehmen des Landes sowie Universitäten und Hochschulen des Landes Brandenburg

9,6492

9,8659