Arbeit und Gesundheit 4/26 - Die Hitze draußen lassen

Weitere Themen: Unfallprävention, Stimmungstief nach Urlaub und Lärmbelastung

Stolpern, Rutschen und Stürzen vorbeugen

Das DGUV Barometer Arbeitswelt 2026 zeigt: Das größte Unfallrisiko in deutschen Betrieben sind branchenübergreifend Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle. Häufige Ursachen sind herumliegende Kabel oder Materialien, nasse oder verschmutzte Böden sowie Unfälle auf Treppen und Leitern. Mit Ordnung und Sauberkeit, geeignetem Schuhwerk und sicherem Verhalten lassen sich viele dieser Unfälle vermeiden.

Gefährdungen im Betrieb erkennen und Schutzmaßnahmen umsetzen

Je nach Branche unterscheiden sich die Unfallrisiken deutlich. Im verarbeitenden Gewerbe stehen Gefährdungen durch Werkzeuge und Maschinen im Vordergrund, während in Gesundheitswesen, Bildung und öffentlicher Verwaltung Bedrohungen und Gewalt häufiger eine Rolle spielen. Sicherheitsbeauftragte können dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Beinahe-Unfälle auszuwerten und Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen. Dazu gehören unter anderem sichere Werkzeuge, funktionierende Schutzeinrichtungen an Maschinen sowie regelmäßige Unterweisungen.

Sicherheitsbewusstsein im Arbeitsalltag stärken

Ein wirksamer Arbeitsschutz lebt von einer gelebten Sicherheitskultur. Sicherheitsbeauftragte können Beschäftigte durch kurze Sicherheitsgespräche, Unterweisungen und Hinweise im Arbeitsalltag für typische Gefahren sensibilisieren. Ziel ist es, Unfallrisiken frühzeitig zu erkennen, sichere Verhaltensweisen zu fördern und so die Zahl der Arbeitsunfälle nachhaltig zu reduzieren.

Ab sofort ist die neue Ausgabe des Magazins für Sicherheitsbeauftragte Arbeit & Gesundheit online. Und das sind die Themen:

  • Vorbereitet auf heiße Tage: Wie sich ein Pflegeheim auf eine Hitzeperiode vorbereitet und damit die Beschäftigten und Bewohnenden schützt
  • Der Wut begegnen: Aggressionen erhöhen die Unfallgefahr im Straßenverkehr – so können Betriebe gegensteuern
  • Von der Statistik lernen: Welche Unfallgefahren in den meisten Betrieben vorkommen und welche Schutzmaßnahmen die Risiken senken
  • Gefährlicher Staub: Bei Arbeiten mit Naturstein, Beton, Glas und weiteren Materialien werden feine Quarzpartikel freigesetzt, die tief in die Lunge gelangen können
  • Post-Holiday-Syndrom: Tipps und Kniffe gegen das Stimmungstief nach dem Urlaub

Ab sofort gibt es das Magazin Arbeit & Gesundheit als PDF auf unserer Homepage. Damit Sie keine Ausgabe mehr verpassen haben wir für Sie ein kostenloses Newslettersystem eingerichtet:
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