Tag gegen Lärm - 27. April

Der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ findet seit 25 Jahren in Deutschland statt. Die Sensibilisierung in Bezug auf die Lärmproblematik sowie die Verbreitung des Wissens um Ursachen und Folgen des Lärms (sozial und gesundheitlich) sind elementare Bausteine des „Tag gegen Lärm“. Darüber hinaus stellt die fortgesetzte Aufklärung der Bevölkerung über Lärm und seine Wirkung, sowie nachhaltige Maßnahmen zu seiner Reduzierung in den unterschiedlichen Lebensbereichen, eine zentrale Aufgabe des Aktionstages dar. Anhand von Aktionen rund um den „Tag gegen Lärm“ wird die Öffentlichkeit nachhaltig über das Thema Lärm informiert und zwar unter dem Aspekt der Veränderung von lärmbelastenden Lebenssituationen. Das Motto lautet in diesem Jubiläumsjahr „Hört sich gut an“.
Am heutigen Mittwoch (27. April) um 14:15 Uhr ist es soweit: Deutschland wird für 15 Sekunden still. Zu dieser Aktion ruft die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) auf. Mit der Aktion „15 sec Ruhe“ soll am „Tag gegen Lärm“ für die Ursachen von Lärm und seine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen sensibilisiert werden.   
Lärm kann in verschiedener Form, Art und Stärke einwirken. Er stört u.a. beim Arbeiten und Lernen, nervt, macht Stress und kann die Gesundheit auf Dauer schädigen. Lärm kann vor allem bei Kindern und Jugendlichen gravierende Folgen haben: Neben einer Schädigung des Gehörs, können lärmgestresste Kinder in ihrer Sprachentwicklung und Konzentrationsfähigkeit zurückbleiben.
Bei der Planung und Sanierung von Schulen und Kitas lassen sich durch geeignete raumakustische Maßnahmen, wie dem Einbringen schallabsorbierender Flächen, Geräuschpegel spürbar mindern. In vorhandenen Gebäuden ist es jedoch oft nur mit verhältnismäßig hohem finanziellen und technischen Aufwand möglich, eine bauliche Verbesserung der Lärmsituation zu erreichen. Eine Minderung der Lärmbelastung für Kinder und Beschäftigte kann auch durch andere Maßnahmen, wie z.B. dem Einsatz einer „Lärmampel“ oder durch organisatorische Maßnahmen, wie das Einrichten von „lauten" und "leisen“ Bereichen erreicht werden. Lärmampeln können bei der UK BB ausgeliehen werden.